Vortrag des Monats: Produktionsoptimierung stärkt die Fertigung - nicht nur in der Wirtschaftskrise

Termin:

Dienstag, 01.09.2009 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Buchungs-Status

frei

Veranstaltungsort:

Bayreuth, Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH


Das Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Bayreuth laden Sie herzlich zum Vortrag des Monats September ein.

Referent: Stefan Mohr

Mitglieder der Geschäftsführung der Dronco AG, Wunsiedel

Für die Existenzsicherung und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist es unerlässlich, dass die Produktionsplaner und Fabrikorganisatoren lernen, wie Turbulenzen auf dem Markt schnell ausgeglichen werden können, ohne die laufende Produktion zu behindern. Der Bedarf, künftig Fabriken und Produktionssysteme kontinuierlich optimieren zu können ist groß.

Verschwendung vermeiden, kontinuierliche Verbesserung, minimale Materialvorräte: Die Strategien der Lean-Manufacturing helfen Unternehmen in der Absatzkrise, ihre Fertigung flexibel auf weltweit schwierige Märkte einzustellen. Die gegenwärtige Finanzkrise führt auch bei Fertigungsunternehmen verstärkt zu Liquiditätsproblemen. Indem sie ihre Fertigung gezielt optimieren, können die Firmen jedoch Kapital freisetzen. Dazu müssen sie die Flexibilität wie auch das Reaktionstempo erhöhen und gleichzeitig ihre Bestände an Rohstoffen und Halbzeugen reduzieren. Insofern kommt den Prinzipien der schlanken Produktion gegenwärtig höchste Bedeutung zu.

Das System Massenproduktion, welches zahlreiche Verschwendungen erzeugt, kann die derzeitigen strategischen Ansprüche und Anforderungen der Unternehmen bezüglich Qualität, Kosten und Fristen nicht mehr erfüllen. Bei genauer Beobachtung des Systems können Verschwendungspotenziale identifiziert und verringert werden.

Grundlage zum Erreichen der Spitze des Lean-Manufacturing Schemas ist das Legen des Fundaments. Die genannten Schritte, wie Standardisierung der Arbeitsabläufe, Harmonisierung des Produktionsflusses (heijunka), später JIT und JIDOKA, sind nur durch den Einsatz eines äußerst flexiblen und modularen Systems zu erreichen, das die Mudas beseitigt und das Entstehen des Kaizen-Gedanken in der Fertigung unterstützt. Der systematische Einsatz des LeanTek Systems wirkt in der Unternehmenspolitik einerseits als Katalysator zur Beseitigung von Verschwendung, andererseits als Hilfsmittel bei der Einführung der Kaizen-Philosophie zur kontinuierlichen Verbesserung.

Am Beispiel der Fa. Dronco werden u. a . die Auswirkungen veränderter Kundenbestellungen und wirksame Gegenmaßnahme in der Fertigung erläutert. Dabei werden auch. die sog. 7 Mudas (Verschwendung) mit Beispielen beleuchtet und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Der Referent hat als Betriebsleiter und Geschäftsführungsmitglied langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Maschinenbaus, der Werkzeugkonstruktion und der Projektarbeit. Er steht Ihnen nach dem Vortrag für Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wir bitten aber aus organisatorischen Gründen um eine formlose Anmeldung - gerne per E-Mail.

Der Vortrag findet im Kompetenzzentrum Neue Materialien, Gottlieb-Keim-Str. 60, 95448 Bayreuth-Wolfsbach statt. Siehe Anfahrtsbeschreibung (Der Ausschilderung "Neue Materialien" folgen).

Wir freuen uns, Sie am 01. September bei uns begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen:

Stefan Kollböck
Tel.: +49 (09 21) 507 36 0
E-Mail:

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Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH i. L. • Gottlieb-Keim-Straße 60 • 95448 Bayreuth • Telefon: +49 (0)921 507360